Dienstag, 22. November 2016

Anna bloggt: Ein Erdnuss-Schokoaufstrich.

Ich wollte euch noch schnell das Rezept von einem wunderbar leckeren Schokoaufstrich da lassen. Ich mache ihn meistens mit Erdnussmus, weil es das günstigste ist und mir fast am Besten schmeckt - aber es funktioniert auch mit jedem anderen Nussmus und bestimmt auch mit Kokosnussmus. Ist dann eben ein bisschen was anderes.

Was ihr dafür braucht?
2 Esslöffel Erdnussmus
1 Esslöffel Agavendicksaft
1 Esslöffel Wasser
1-2 Teelöffel Kakapulver
Vanille

Das Rezept reicht für 2-4 Brote, je nach Größe und so ... und es verläuft wie folgt: Mischt einfach alles zusammen, bis es eine glatte Masse ergibt. Den Aufstrich könnt ihr auf dem Brot noch mit Banane oder Kokosraspeln toppen - schmeckt beides sehr, sehr geil.

Fertig,
Anna.



Anna bloggt: Vom sich selbst überraschen.

Ich hatte es ja in meinem letzten Beitrag (glaube ich) bereits erwähnt: Im Augenblick ist meine Motivation diverse Dinge zu tun einfach nur im Keller. Ich habe keine Lust, bin nur am nörgeln, hasse gefühlt alles und fühle mich schnell in meinem Wetter beraubt. Obendrauf habe ich schon seit Tagen diese Halsschmerzen, die eigentlich kaum da sind - aber die trotzdem da sind. Mich auf's krank werden einlassen? Ne danke, mach ich nicht. Hab ich keine Lust und sowieso keine Zeit für. Vielleicht bekomm ich noch ne Quittung, vielleicht aber auch nicht - abwarten und Tee (haha) trinken. Und trotzdem, trotzdem überrasche ich mich im Augenblick auch ständig. Allein, dass ich überhaupt aus dem Haus gehe, ist eine Überraschung für mich - aber das ist wiederum eine ganz andere Geschichte.
Ich überrasche mich zum Beispiel positiv, indem ich trotzdem fast immer irgendwie noch in meine Laufschuhe stolpere und los laufe. Ich denke nicht darüber nach, sondern mache es einfach und bevor ich mich dann versehe, bin ich meistens auch schon wieder zu Hause. Das ich gelaufen bin, merke ich tatsächlich nur noch daran, dass ich dann unter der Dusche stehe und mein Ergebnis auf Instagram poste - irgendwie seltsam, fast schon wie ein Zombie.
Außerdem überrasche ich mich ständig darin, dass ich mich nicht mehr soviel mit dem Essen und all den Dingen die dazu gehören beschäftige. Ja natürlich, ich schlage manchmal ein bisschen über die Stränge, aber gleichzeitig ist es mir in den meisten Fällen auch ganz egal. Bin ich zufrieden mit mir? Ne, ich glaube das ist fast niemand. Beschäftigt es mich denn noch so unglaublich doll? Ne, tatsächlich nicht.
Ja natürlich, es gibt schlechte Tage - verdammt schlechte Tage. Tage an denen ich morgens aufwache und mir denke: "Ähm ja klar, also essen solltest du vielleicht erstmal nicht mehr.", aber diese Tage sind verdammt selten geworden. Das überrascht mich sehr.

Aber leider überrasche ich mich auch ab und zu mal negativ. Auf den ersten Blick ist es nicht negativ, aber für mich ist es irgendwie ein kleiner Rückschritt. Zum Beispiel, das ich mir manche Dinge einfach nicht eingestehen möchte. Immer noch nicht! Auch nicht nach einer verdammt langen Zeit. Welche Dinge das sind? Ich behaupte einfach mal, dass das viel zu privat ist, aber es geht natürlich (wie bei den meisten Dingen) dabei um mich selbst.
Vielleicht bin ich die Einzige, die sich über so etwas wirklich Gedanken macht, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht überrascht ihr euch immer mal wieder, ohne es zu merken? Wenn ihr zum Beispiel daran zurück denkt, wo ihr euch selbst vor 5 Jahren heute gesehen habt - habt ihr euch da überrascht?
Das interessiert mich tatsächlich.

Beste, regnerische, winterliche Wünsche,
Anna

Montag, 21. November 2016

Polly bloggt: Wenn Regen und die Motivation anderer wehtun

Es ist sehr herbstlich-ekelig geworden. Jeder Gang vor die Türe, und sei es nur zum Müll runterbringen, wird zu einem Akt der Überwindung. Auch das Laufen, welches bislang soviel Freude gemacht hat, wird zum Kampf gegen den Schweinehund. Und wenn man es dann doch geschafft hat und draußen war, sollte man stolz sein. Ist man aber nicht! 
Ich treffe auf meiner Runde wirklich viele Läufer. Viele von denen bringen es wirklich fertig, mit kurzer Hose loszuziehen. Ich hingegen trage bereits einen Schal, schon seit Mitte September. Keiner von den Läufern verzieht das Gesicht, niemand sieht so aus, als würde das Wetter irgendwie stören. Ich hingegen ziehe eine richtig lange Fluppe, während mir so der Regen volle Suppe ins Gesicht fliegt. Das ist ekelig! Ich kann das nicht leiden! Wenn ich den Kopf nach unten nehme, starre ich nur auf den Boden unter mir. Geile Aussicht! Wenn ich dann noch in eine Pfütze trete und meine Füße dann nass werden und die Socken so schmatzen...woah. Wanna see the world burn! 
Und dann passiert noch genau das, was zu meiner Schlechtwetterlaune auch noch mein Ego beschmutzt. Irgendjemand überholt mich. Letztens hat mir noch jemand aufmunternd auf die Schulter geklopft. Was bist du für ein Übermensch!? Lass mich und meine schlechte Laune weiterlaufen, aber geh mir nicht auf den Sack mit unangebrachten Gesten der Motivation. Lass mich doch schlecht drauf sein. Ich laufe doch trotzdem! Ich bin auch immer froh, wenn ich Zuhause ankomme und sich die Wärme Dusche so richtig verdient anfühlt. Aber diese schnellen und super motivierten Menschen, finde ich einfach schlimm. 
Da wird mit Floskeln um sich geworfen, die mir das Mittagsessen zurückholen. 
Beispiel gefällig?
"Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!"
"Immer dran denken, Regen ist gut für die Haut."
Ja? Wirklich? Diese verseuchte Brühe ist bestimmt nicht gut für die Haut, erst Recht nicht, wenn sie mir in Kombination mit kaltem Wind gefühlt die Haut vom Gesicht schält!
Aber trotzdem bleibe ich dran. Ich ziehe mir trotzdem die Schuhe an und die Regenjacke (und auch eine Hose) und laufe los. Nicht super schnell, nicht gut gelaunt, aber ich laufe. Und ich finde auch nicht schlimm, wenn man mal zugibt, dass man keine Lust hat oder einen das draußen sein nervt. Solange man dann trotzdem raus geht, ist doch alles gut. Aber ehrlich mit sich selbst sein, ist eben auch gut und ich kann halt nicht lachen, wenn ich eigentlich heulen will.

Natürlich ist das sonnige, kalte Wetter dann immer ein bisschen Belohung und Entschädigung für die Ekeltage...dann ist der Wald schön und die Luft klar. 
Und dann macht es nichts mehr, sich Zeit zu lassen und überholt zu werden. Dann kann man auch mal ein Stück gehen und einfach das Draußen genießen.

In diesem Sinne,
bis bald! 
Polly

Achja, wenn ihr was Gutes tun wollt, unterstützt doch Christian Gürnth beim Wings for life run in München. Wer nicht mitlaufen kann, kann trotzdem supporten!
Spendenlink: 
http://bit.ly/chriswfl

Sonntag, 20. November 2016

Anna bloggt: Das Wetter.

Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht so richtig was ich schreiben möchte. Das Wetter ist trist, es wird immer kälter und die Menschen um mich herum werden immer kränker. Ich halte mich wacker, aber merke ständig irgendwelche Erkältungsanzeichen, die meines Erachtens aber nicht so drastisch sind, als dass ich aufhören sollte zu laufen.

Laufen, wenn ich das denn so nennen kann. Es ist eher ein mürrisches: Ich ziehe mich jetzt an und laufe los, bevor mein Körper merkt, dass ich draußen bin. Dann umkreise ich die Heimat, bis mein Runtastic irgendwann etwas von mindestens vier Kilometern faselt, was aber auch nicht immer funktioniert. Auf meine Ernährung achte ich nur so halbherzig und es gibt Tage, an denen gucke ich mich im Spiegel an und frage mich, was da das letzte Jahr nur schief gelaufen ist. Alle anderen wiederum behaupten, ihnen fällt im Vergleich nichts auf. Immer diese netten Menschen. Kann ich gar nicht gut leiden, manchmal.
Ich zähle die Wochen bis Weihnachten dahin. Das hat natürlich zur Folge, dass ich meine Lebenszeit nicht so ganz auskoste, sondern ständig sowas denke wie: "Noch 8 Wochen, dann hab ich Urlaub!", "Heute noch laufen, dann hast du es hinter dir!" - Ich muss also zugeben, es sind gerade nicht die entspanntesten Wochen meines ganzen Lebens.
Ich verbringe aber sehr viel Zeit damit, Menschen zu bewundern, Laufbloggs zu lesen und mir spannende Dokumentationen auf Youtube anzuschauen. Ach ja ... und Kisten packe ich mittendrin auch noch, denn bald geht es los und es wird umgezogen. Und im Winter, sowie im Frühjahr, werde ich dann wunderschöne, waldige, natürliche, flussige, farbenfrohe Strecken laufen. Und nicht diese hier, die einfach aussagekräftig wie sau sind.
 
Aber bis dahin heißt es erstmal: Augen zu und durch. Schuhe schnüren und ab die Post. Was dich nicht umbringt, macht dich nur härter. Und außerdem: Nörgeln ist erlaubt!

Einen schönen Tag noch und kneift auch an Tagen wie diesen die Arschbacken zusammen,
Anna

Sonntag, 13. November 2016

Anna bloggt: Vor lauter Laufen die Kunst vergessen.

Ab und zu erschrecke ich mich vor mir selbst. Das passiert immer dann, wenn ich mich in eine Sache so sehr verbeiße, oder es zumindest versuche, dass ich andere Dinge vollkommen außer acht lasse.
Und das ist mir ungefähr das ganze Jahr lang passiert. Es gibt viel zu tun und das Leben ist irgendwie in dauerhaftem Umbruch. Ich verlasse die Wohnung morgens früh und kehre abends spät nach Hause zurück - dann schnüre ich meine Laufschuhe und renne meist los, wie von einer Tarantel gestochen. Irgendwann gegen 21.00 Uhr oder später, trudel ich dann wieder hier ein, esse schnell etwas und verschwinde in mein Bett, damit der nächste Tag wieder genauso starten kann.

Wenn ich dann so durch meine Woche gerannt bin, denn nichts anderes tue ich in übertragenem Sinne, folgt das Wochenende an dem ich alles tue, was ich unter der Woche nicht schaffe. Ich versuche krampfhaft auszuschlafen und dann ein schönes, leckeres Frühstück zu genießen. Dann lege ich auf der Couch die Beine hoch und bilde mir ein, dass das der einzig wahre Weg der Entspannung ist - so machen es doch alle anderen auch?

Im Endeffekt ist das natürlich alles kompletter Quatsch. Ich fühle mich im Grunde dauergestresst und dauerunruhig und möchte das natürlich krampfhaft ändern. Funktioniert das? Nein, tut es nicht!
Und so bin ich dieses Wochenende mal ganz anders angegangen. Glücklicherweise schien die Sonne, so dass sich meine Laune ausnahmsweise mal nicht auf einem heulerischen Tiefpunkt befand. Also packte ich Freund und Kamera ein, fuhr in meine Lieblingsstadt und spazierte durch meinen Lieblingswald. Die Sonne überflutete die kalte Winterluft mit ihren warmen Strahlen. Mein Atem wurde in der Kälte sichtbar und Ruhe breitete sich in meinem Inneren aus. Endlich Ruhe.
Ich möchte mit diesem Beitrag eigentlich gar nichts großartiges leisten, sondern nur einmal kurz daran erinnern, dass es unmöglich ist beim Laufen in Ruhe seine Umgebung zu erkunden und seine Umwelt bewusst wahrzunehmen. Nehmt euch Zeit zum Leben und rennt nicht vor dem Leben davon. Lernt die kleinen Momente und Dinge in eurer Umwelt zu schätzen. Seht eure Umwelt so, wie vielleicht kein anderer sieht. Entdeckt Details und kommt zur Ruhe, damit ihr im nächsten Moment wieder voller Energie starten könnt. Macht eure Ruhe zu eurem Ausgleich von der Hektik des Alltags und rennt nicht vor eurem Alltag davon.

Einen schönen Sonntag wünsch ich euch,
Anna


Freitag, 11. November 2016

Polly bloggt: Wenn eine Erkältung zur Geduldsprobe wird

Ich kann kaum beschreiben, wie sehr es mich nervt! Ich habe schon wieder eine Erkältung. Das letzte mal hat es mich kurz vor dem Halloween Run erwischt und jetzt passiert es schon wieder kurz vor einem Lauf. Am 27.11. findet der Nikolauslauf in Oberhausen Schmachtendorf statt. Ich freue mich schon sehr darauf und hab fleißig geübt und an meinem Tempo gearbeitet. Ich habe dem schlechten und kalten Wetter getrotzt, war danach immer stolz. Jetzt läuft die Nase wieder und die Mandel melden sich zurück, "Wärste mal nicht raus gegangen! Kalt und Regen mögen wir nicht...UND DICH MÖGEN WIR AUCH NICHT!".
Jetzt heißt es erneut pausieren und gesund werden. Danach lockere Läufe, in der Hoffnung, dass ich in Schmachtendorf nicht erst nach den Senioren im Ziel eintreffe.
Aus lauter Trotz habe ich mich dann noch spontan zum Rhein Ruhr Marathon angemeldet, naja, zum Halbmarathon. Ich hab so Bock! Und was gibt es schöneres als das große Debüt in Duisburg zu geben? Ich finde ja, es gibt nix besseres. Duisburg ist einfach meine Stadt. Ich mag die meisten Menschen hier, ich mag die lockere Mundart und den herzlichen Umgang. Außerdem ist die Stimmung beim Sport hier großartig! Hier wird jeder gefeiert :)

Jetzt werde ich aber die Füße noch ganz still halten, wider Willen, und solange von meinem Zieleinlauf träumen. Es wird bestimmt weniger abgefahren und cool, als ich es mir aktuell ausmale :D

Bleibt gesund!
Polly

Dienstag, 8. November 2016

Polly bloggt: Schlechtes Wetter, schlechtes Essen, schlechte Laune!

Wer kennt es nicht? Es ist kalt, der Tag war sowieso total lang und außerdem hat man richtig Hunger. Und da stehen sie beim abendlichen Einkauf plötzlich vor dir, Rettung versprechend und passend zu den winterlichen Temperaturen. Die Süßigkeiten zur ersehnten Weihnachtszeit. Du weißt, sie haben viele Kalorien, aber du weißt auch, sie schmecken so gut!
Also was soll denn das Gehampel? Der Tag war nix - da muss man sich doch zumindest am Abend mal was gönnen. Der Kram landet also im Einkaufswagen und alibimäßig werden noch Äpfel gekauft. Soll ja auch was Gesundes sein. Zuhause bereitet man sich dann das Essen zu, isst und dann ... NACHTISCH! So landet eine ganze Packung Stollenkonfekt in meinem Bauch. Es schmeckt so fantastisch. Marzipangeschmack breitet sich im Mund aus, Rosinen ... oh man! Und dann breitet sich plötzlich noch was aus: Ein richtig schlechtes und schweres Gewissen.
Völlig heulig und unzufrieden habe ich dann meine Laufschuhe anzogen. Dabei wollte ich mich doch schonen, grade bei der Kälte und dem Regen. Ich war doch erst krank!
Total wütend habe ich dann meine Runden um den Häuserblock gedreht. "Bahntraining" sozusagen. Am Ende bin ich 5km lang immer im Kreis gelaufen. Recht schnell sogar, eigentlich ganz gut.
Natürlich habe ich mich nach der Laufeinheit gut gefühlt. Nach dem Laufen geht es mir meistens gut. Aber muss man sich wegen einer Leckerei, die man sich ab und zu gönnt, körperlich züchtigen?
Natürlich macht mir das Laufen Spaß und auch heute Abend wird es wieder in die Kälte gehen. Gestern habe ich mich aber auf einen wirklich entspannten Abend auf dem Sofa gefreut. Erholung ist ja auch was schönes.
Also gibt es jetzt zwei Ziele: Im nächsten Jahr den Halbmarathon in Essen zu laufen (wobei eine Premiere in der Heimatstadt auch reizend wäre), im Jahr darauf dann den Marathon schaffen und, ab jetzt sofort, Genuss neu lernen und eine Balance schaffen.

... in diesem Sinne! Kommt gut, gesund und mit viel Freude durch den kulinarischen Winter :)
Bis demnächst,
Polly